You’ve come a long way, baby

Wenn einen eine kühne Idee anspringt, dann greift man entweder zu und springt ins Abenteuer oder man schüttelt sie ab und geht unbeirrt weiter seines Weges.

Da ich – ganz typisch für meine Scanner-Persönlichkeit – jeden Tag von durchschnittlich 24 irren Ideen angesprungen werde, habe ich es mir angewöhnt, die meisten Ideen weiterziehen zu lassen. Aus reinem Selbstschutz habe ich gelernt, dass ich leider nicht alles gleichzeitig ausprobieren kann, was mich interessiert.

Aber manchmal – sehr selten – da ist die Energie einer Idee so vibrierend und strahlend und besonders, dass man ganz genau weiß – das ist meine. Die nehm ich. Zu der sage ich ja.

Und genau so war es mit mir und der Idee zu diesem Projekt. Das Projekt, mir eine Capsule Wardrobe selber auf den Leib zu schneidern. Sie sprang mich an, landete auf meiner Schulter, guckte mir tief in die Augen und fragte: Hey Baby, wie wär’s denn mit uns beiden? Ich fühlte die Energie und war sofort hin und weg. Verliebt auf den ersten Gedanken.

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Mein Kopf war dagegen. Er so: Wiebke, du wolltest doch nicht mehr bloggen. Das hast du schon mehr oder weniger erfolgreich und mit mehr und weniger Spaß sehr lange gemacht. Du warst sehr erleichtert, als du deinem letzten Blog den Stecker gezogen hast. Weißt du das nicht mehr? Du hast dem Bloggen abgeschworen.

Mein Herz war dafür. Sie so: Ja das stimmt. Aber hier geht es doch gar nicht ums Bloggen. Hier geht es um das Projekt. Um die Herausforderung. Das Bloggen ist nur der Kanal, um die Erfahrung zu teilen und das Ganze zu dokumentieren. Außerdem ist es doch toll, andere Menschen zu inspirieren.

Daraufhin mischte sich auch noch mein innerer Kritiker ins Gespräch mit ein und holte zu einem Totschlag-Argument aus. Er so: Aber du kannst doch gar keine Klamotten nähen. Das hast du noch nie gemacht. Du weißt gar nicht, ob es dir Spaß macht. Und dann willst du dich direkt für so ein großes Projekt verpflichten?

Und mein Herz: Ist doch egal! Ich mach das jetzt. Die Idee fühlt sich toll an.

So gewann mein Herz und ich sage ja zu der hübschen kleinen Idee auf meiner Schulter. Auch wenn es noch so ein kühnes Unterfangen für mich ist. Auf ins Abenteuer!

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