Im Hochbeet // Juli

Unglaublich, dass der Juli schon wieder vorbei ist! Ging es für euch auch mal wieder viel zu schnell? Den letzten Tag des Monats nutze ich noch schnell dazu, euch den Juli-Bericht aus meinen Hochbeeten zu zeigen. Es hat sich wieder viel getan!

Das Stauden-Hochbeet

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Vielleicht fällt es euch auf – wir haben die beiden Malven, die hinten links und rechts in dem Hochbeet wachsen, ganz kurz zurück geschnitten. Nach der extrem üppigen Blüte sahen die Pflanzen nicht mehr so gut aus und wir hatten Sorge, dass die Pflanzen sich selbst auszehren. In unserem anderen Hochbeet war das nämlich der Fall. Aber das seht ihr gleich weiter unten. Jedenfalls war der Rückschnitt eine Vorsichtsmaßnahme. Und anscheinend haben die Malven es uns auch nicht übel genommen, denn sie treiben schon wieder aus und blühen sogar an den jungen Trieben schon wieder. Wirklich Wahnsinn – es sind die reinsten Blühwunder!

Unser Schmetterlings-Flieder hat im Juli ebenfalls wunderbar geblüht und seinem Namen alle Ehre gemacht: Wir hatten sehr viele bunte Fliegerlinge zu Besuch in unserem Garten. Jetzt sind die meisten Kerzen – ihr seht es auf dem Foto – schon verblüht und ich bin gespannt, ob noch einmal ein zweiter Schwung Blüten kommt.

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Dieser rote Sonnenhut ist eine wahre Pracht. Die Blüten halten sich ewig und sehen auch nach Tagen und Wochen noch total frisch und farbintensiv aus. Einfach toll!

Was mich allerdings wundert ist, dass die zweite der beiden Sonnenhut-Pflanzen nur ganz spärlich gewachsen ist. Und das, obwohl sie nur ein paar Zentimeter weiter links (im Schatten) steht.  Aber offenbar sind es entscheidende Zentimeter. Also müssen wir uns für die nächste Gartensaison einen anderen Platz für diesen Sonnenhut suchen.

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Genauso wie für unsere Herbst-Anemone.

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Anstelle dieser beiden Hochbeet-Bewohner muss ich dann auf die Suche nach ein paar schattenverträglicheren Pflanzen gehen. Aber auch da gibt es ja genug Auswahl.

Das Gräser-Hochbeet

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Das China-Schilf ist wirklich soooo toll gewachsen und hat sich so schön ausgebreitet. Hier werden wir erst einmal nichts ändern. Ich bin sicher, dass in zwei bis drei Jahren das ganze Hochbeet eine Schilf-Mauer ist. Genau so, wie wir es uns ausgemalt haben. Und bis dahin haben wir ja noch genug Zeit, neue Plätze für die anderen Beet-Bewohner zu finden.

Das Malven-Hochbeet

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Tja – ich fürchte, für dieses Hochbeet muss ich mir nächsten Monat einen neuen Namen ausdenken. Denn die Malven sind weg – ich hatte es oben ja schon kurz angedeutet. Die Pflanzen haben sich irgendwie selber kaputt-geblüht. Gefühlt standen sie an einem Tag in voller Blüte und am anderen Tag waren sie total ausgedörrt und völlig vertrocknet. Und das obwohl wir auf jeden Fall ausreichend gegossen haben. Gibt es dieses Phänomen tatsächlich? Ist das jemandem von euch auch schon einmal passiert?

Wir haben die Pflanzen auf jeden Fall direkt komplett aus dem Beet genommen, anstatt sie nur zurück zuschneiden. Eigentlich sollte in diesem Beet ja auch hauptsächlich Schilf wachsen und die Blüh-Pflanzen sollten nur buntes Beiwerk sein. Dass die Malven so verdrängend wachsen, wussten wir nicht. Darum sind wir nicht so furchtbar traurig über den Verlust und überlegen uns einfach für die nächste Saison etwas Neues.

Dafür sind wir ganz happy, dass sich das Schilf schon wieder von der Malven-Belagerung erholt. Hoffentlich treibt es nächstes Jahr umso kräftiger wieder aus!

Der Zitronen-Melisse geht es auch super – leider habe ich noch viieeel zu wenig davon geerntet. Das muss ich im August unbedingt noch nachholen!

Das Gemüse-Hochbeet

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…könnte auch das Erdbeer-Hochbeet genannt werden. Denn Gemüse habe ich dort im Juli keines mehr gesät. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, Rukola-Samen auszubringen. Aber es war so viel los bei uns, dass es total untergegangen ist. Und so haben sich klammheimlich die Erdbeeren den Rest der Fläche erobert und mit ihren Ausläufern drei neue Ableger gepflanzt. Dazu hat der Wind jede Menge Grassamen vom Feld herüber geweht, die sich anscheinend sehr wohl bei den Erdbeeren fühlen. So sieht dieses Beet im Moment recht wild und struppig aus.

Aber auch wunderschön:

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So ihr Lieben – das war mein Juli-Bericht. Ich freue mich schon auf den August – meinen Lieblings-Sommermonat und hoffe, dass uns das Wetter schöne Terrassen-Tage und laue Grill-Abende beschert.

Viele wunderbare Sommer-Gartentage wünscht euch – Wiebke

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