Seed Starter # 12 / Erntedank & Projekt Abschluss

Pünktlich zum bevorstehenden Erntedank-Fest schließe ich mein diesjähriges Seed Starter Projekt mit einem Foto-Rückblick ab.

Von Anfang an war eine meiner Haupt-Motivationen, dieses Projekt hier so akribisch zu dokumentieren, dass ich mich auf genau diesen Moment gefreut habe. Der Moment, wenn ich Foto für Foto das Wachstum einer Pflanze dokumentieren kann. Vom Samen bis zur erntereifen Frucht – also bis zum Samen der nächsten Generation.

Ich hatte oft, während ich die Blogposts zu dieser Serie geschrieben habe, die Vision von einem kleinen Daumenkino, um das Wachstum zu visualisieren.

Jetzt habe ich mich aber für ein Diashow-Video entschieden. Ich hoffe es gefällt euch – seht die Tomaten wachsen!

Seed Starter 2017 – From seed to food in 57 seconds.

Auch wenn die Bilder eigentlich ausreichen, um das Projekt zusammenzufassen. Ein paar Worte und Gedanken möchte ich noch teilen und festhalten.

Die Anzucht-Phase, als ich die kleinen Pflänzchen auf der Fensterbank ganz nah bei mir hatte, und ich sie jeden Tag betüddeln und bemuttern musste, dafür aber auch mit täglichen Erfolgserlebnissen belohnt wurde, hat mir am meisten Spaß gemacht. Vielleicht, weil das Projekt zu der Zeit noch neu war und ich noch vollen Anfangs-Elan hatte. Vielleicht aber auch, weil es sich easy in den Alltag integrieren ließ.

Die Phase, in der die Pflanzen draussen gelebt und ihre Früchte produziert haben, habe ich als sehr arbeitsintensiv empfunden. Natürlich ist es so, dass der Rest des Gartens nicht abwartet, bis ich mit meiner Gemüsezucht fertig bin. Im Sommer wächst alles gleichzeitig. Alle Pflanzen brauchen Pflege und Wasser und Schnitt. Und wenn dies wirklich JEDEN EINZELNEN TAG nötig ist, um die Pflanzen am Leben zu halten und ich nach der Arbeit jeden Tag mindestens 1.5 Stunden im Garten verbringen muss… dann ist das für unseren Alltag einfach zu viel und unrealistisch. Ihr merkt es vielleicht schon an meiner Ausdrucksweise – aus dem “ich möchte” ist im Laufe des Sommers ein “ich muss” geworden. Und das war sehr zäh. Darum habe ich auch trotz großer Pläne keine weiteren Sorten mehr ausgesät.

Und auch wenn es dann zur Erntezeit wieder viel erfreulicher wurde, und ich wirklich jede einzelne Tomate und Gurke gefeiert und genossen habe, werde ich das Projekt in diesem Umfang nächstes Jahr nicht wiederholen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich ein paar Kräuter pflanze und vielleicht auch ein paar Erdbeeren.

Aber wenn ich durch dieses Projekt eine Sache gelernt habe ist es diese:

Auch wenn mir das Gärtnern und in der Erde buddeln unheimlich viel Freude bereitet, schlägt meine Stimmung um, wenn das Arbeitspensum den kompletten Alltag überlagert. Daher habe ich mein allgemeines Garten-Ziel angepasst.  Grob ausgedrückt lautet es jetzt so:

Unser Garten soll so pflegeleicht wie möglich sein und dabei trotzdem schön aussehen und Platz für kleine spontane Garten-Ideen lassen.

Mal sehen, wie sich das in der nächsten Garten-Saison so umsetzen lässt. Jetzt bin ich erst einmal froh darüber, dass sich die Saison dem Ende neigt. Ich bin kein Mensch, der dem Sommer lange hinterher trauert. Auch wenn ich ihn jedes Jahr herbei sehne und genieße – eigentlich mag ich jede Jahreszeit. Und nach der großen Sommer-Aktivität freue ich mich immer auf die etwas ruhigeren und introvertierten Jahreszeiten.

So – das war mein persönliches Fazit zu diesem Projekt.

Und für alle, die neu hier sind und das Seed Starter Projekt von Anfang an verfolgen möchten, gibt es hier noch einmal die Übersicht über alle Beiträge der Serie.

Seed Starter Projekt 2017

#1 – Der Start

#2 – Was tut sich auf der Fensterbank

#3 – Die Tomaten Großoffensive

#4 – Größere Töpfe müssen her

#5 – Der Gemüse-Status

#6 – Der Blumen-Status

#7 – Blüten auf der Fensterbank

#8 – Wir bauen ein Tomatenhaus

#9 – Die erste Ernte

#10 – Endlich Tomatenzeit

#11 – Vom Beet in die Küche

Auch wenn sich das Fazit vielleicht beim ersten Lesen etwas negativ anhört, hat mir dieses Garten-Projekt im Großen und Ganzen unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung und die Lektionen, die ich gelernt habe. Und ich weiß mit Sicherheit, dass ich spätestens im Januar wieder meine Gartenbücher wälzen und neue Ideen für die Saison 2018 ausbrüten werde. Aber bis dahin mache ich Garten-Pause.

Alles Liebe – Wiebke

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Seed Starter #11 – Vom Beet in die Küche

Der August ist wirklich der absolute Ernte-Monat. Ich hätte damit gerechnet, dass die meisten Früchte im Juli fertig werden und sich der Garten im August schon langsam zur Ruhe legt. Aber so ist es ganz und gar nicht. Der August ist eindeutig der Monat, in dem die Gartenparty auf dem rauschenden Höhepunkt ist.

Die Ernte-Körbchen werden mit jedem Gang in den Garten voller und voller. Und so habe ich vor zwei Wochen bereits mein Garten Jahres-Ziel 2017 erreicht. Das Ziel lautete: Genug ernten, um einen Salat zubereiten zu können. Und das haben wir geschafft. Genauer gesagt, sind wir sogar über das Ziel hinausgeschossen. Denn wir hatten so viele Tomaten, dass wir ein Garten 2-Gänge Menü zubereitet haben.

Aus der 1. Ernte haben wir – zusammen mit einer Garten-Zucchini und ein paar Kräutern – eine leckere Tomatensauße gekocht.

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Und aus der 2. Ernte haben wir einen Tomatensalat als Beilage dazu gemacht. Und was soll ich sagen: Es war köstlich!!

Und das tollste ist: Es ist noch nicht vorbei! Die Tomaten Pflanzen hängen immer noch voll und die Gurken sind auch noch immer nicht müde geworden und produzieren weiterhin fröhlich kleine Baby-Gurken.

Ich bin schon gespannt, was wir aus der nächsten Ernte zaubern werden.

Alles Liebe – Wiebke

 

Seed Starter #10 – Endlich Tomatenzeit!

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Endlich ist Tomatenzeit!

Auf diesen Moment habe ich jetzt seit Anfang März gewartet. Endlich, endlich, endlich können wir die ersten Tomaten ernten. Unsere 9 Tomatenpflanzen hängen voll mit Früchten in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen.

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Fast alle konnten wir bisher schon probieren. Am süßesten schmecken die Mini-Bio-Wildtomaten. Köstlich!
Die größte Überraschung bisher sind die San Marzano Tomaten. Diese Sorte ist unsere einzige mit wirklich groß wachsenden Früchten. Das war uns bei der Anzucht gar nicht so bewusst. Darum staunen wir jeden Tag darüber, wie groß und wie lang die Tomaten wohl noch werden, bevor sie irgendwann mal rote Farbe annehmen.

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Noch ernten wir keine großen Mengen. Aber ich warte täglich darauf, dass mal eine ganze Rispe erntereif ist, so dass ich einen Salat daraus machen kann. Damit wäre dann nämlich mein Ziel für diese Gemüsegarten-Saison erreicht: Raus in den Garten gehen und mit genug Zutaten für einen Salat wieder in die Küche kommen.

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Richtig Gas geben auch unsere Gurken-Pflanzen. Damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet. Schließlich haben wir die zarten Pflänzchen ja als wirklich kleine Jungpflanzen schon nach draußen verfrachtet und mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen. Sie haben sich mit dem groß werden auch wirklich viel Zeit gelassen. Aber als sie einmal angefangen haben zu blühen, waren sie nicht mehr zu stoppen.

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Wir ernten im Moment fast jeden Tag ein bis zwei Mini-Gurken und sind absolut begeistert von deren Geschmack. Die Pflanzen sind richtig kräftig und gesund. Kein Vergleich zu unseren anfälligen und vor sich hin schwächelnden Zucchinis.

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Denen geht es nämlich nicht so richtig gut. Nachdem sie während der wochenlangen 30° Hitzeperiode vom Mehltau befallen wurden, haben sie sich trotz Behandlung mit Fungizid nicht so richtig gut erholt. Zwar konnten wir 4-5 Zucchinis ernten, aber dafür, dass wir drei Pflanzen haben, finde ich die Ausbeute sehr mau. Da wir jetzt auch schon einige Tage keine neuen Blüten mehr gesehen haben, beschleicht mich das Gefühl, dass die Zucchini-Ernte für dieses Jahr beendet ist.

So – jetzt drückt mir bitte die Daumen, dass es in den nächsten Wochen mit meinem Gartensalat klappt. Ich werde berichten, sobald das Ziel erreicht ist!

Alles Liebe – Wiebke

Seed Starter #9 // Die erste Ernte

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Seit dem unser Gemüse nach draußen gezogen ist, sind die Pflanzen regelrecht explodiert. Unser Tomatenhaus gleicht einem Dschungel. Sascha und ich mussten schon in mühsamer Entwirrungs-Arbeit ganze Äste von den Tomaten abknipsen, damit die Pflanzen nicht zu sehr wuchern und ihre Kräfte eher für das Fruchtwachstum einsetzen.

Schaut euch mal diesen Vergleich an. Dieses Bild stammt aus dem letzten Seed-Starter Bericht:

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Gestern Abend sah es in unserem Tomatenhaus so aus:

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Zwischen den beiden Fotos liegen 3 Wochen. Wahnsinn, wie schnell die Pflanzen gewachsen sind, oder? Diese Woche haben wir auch die ersten Mini-Tomaten entdeckt.

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Und hier noch einmal eine Nahaufnahme einer Tagetes-Blüte. Der Duft ist wirklich intensiv-würzig. Kein Wunder, dass man die Blüten von einigen Tagetes-Sorten wohl ganz gut als Salatgewürz nutzen kann. Ich habe noch  nicht nachgeschaut, ob unsere Sorte dazu gehört. Sollte es so sein, probiere ich das mal aus und werde berichten. Hier habe ich eine Liste mit essbaren Tagetes-Sorten gefunden.

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Unsere Zucchinis sind mittlerweile auch endlich in ihr Hochbeet umgezogen. Zwei Pflanzen haben schon Mini-Fruchtansätze gezeigt, aber beide Baby-Zucchinis sind nach ein paar Tagen verschrumpelt. Wahrscheinlich haben wir noch nicht genug gegossen? Mal sehen, wie es mit den nächsten Früchten klappt.

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Eine der Gurken-Pflanzen hat auch zwei Mini-Früchte produziert. Hoffentlich können wir die am Leben halten.

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Aber jetzt kommt das Beste. Unsere erste Ernte! Hier gucken sie schon aus der Erde:

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Und hier halten wir sie in unseren Händen – unsere ersten selbst gezogenen Radieschen! Hurra! Die kostbare Ernte ist am nächsten Morgen direkt auf unsere Brote gewandert und hat köstlich geschmeckt.

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Habt ihr schon etwas aus eurem Gemüse-Garten geerntet?

Alles Liebe – Wiebke

Seed Starter #8 – Wir bauen ein Tomatenhaus

Am Samstag haben wir unseren Plan in die Tat umgesetzt und unseren Fensterbank-Zöglingen ein Draußen-Zu-Hause gebaut. Und zwar für jeden so, wie er es gerne mag. Da Tomaten ja nicht so gerne im Regen stehen, hat Sascha sich die Konstruktion für einen flexiblen Tomaten-Unterstand ausgedacht. Das geniale an seiner Idee ist, dass wir das Dach im Winter – wenn die Gartensaison vorbei ist – einfach herunterklappen können. Die Speisskübel räumen wir in die Garage, die vorderen Stützbalken ebenso. Dann können wir das Dach dank Scharnieren herunterklappen und mit einem dicken Karabinerhaken an der Wand sichern. Wenn ich also mal in einem Jahr keine Lust auf Gemüsezucht habe, können wir unseren kleinen Garten trotzdem voll nutzen und haben keinen Platz verschenkt. Es ist also quasi Urban Gardening ohne Urban. 😉

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Alles, was wir an Material für den Unterstand brauchten, haben wir am Samstag Morgen in unserem local Bauhaus – a.k.a. bester Baumarkt weit und breit – eingekauft. Und dann ging es los ans werkeln. Zuerst haben wir alle Latten zugeschnitten und zu einem Rahmen, bzw. einer Unterkonstruktion für das Polyester-Wellpappe Dach zusammengeschraubt. Dann haben wir mit einfachen, kurzen Holzschrauben die Wellpappe oben auf dem Rahmen befestigt und überstehende Reste abgesägt.

Um das Dach an der Wand zu befestigen, haben wir zuerst einen dicken Balken an die Wand geschraubt. Dann haben wir die Scharniere befestigt und die Stützbalken mit einem dicken Hammer in die Erde gekloppt. Damit die Konstruktion auch wind-stabil ist, haben wir die Stützbalken noch mit ein paar Schrauben am Dach befestigt und drei dünne Stahlseile mit Karabinern und Ösen zwischen Wand und Dach gespannt.

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Als supergünstige Pflanzgefäß-Alternative haben wir uns Speisskübel ausgesucht. In den Boden haben wir mit der Bohrmaschine jede Menge Löcher gebohrt, damit es beim Giessen keine Staunässe gibt.

Zusätzlich haben wir jeweils in eine Rückwand Löcher gebohrt, damit wir durch diese Löcher die Spiralstäbe mit Kabelbindern fixieren konnten. Für noch mehr Halt haben wir die Spiralstäbe durch ein Loch im Boden des Kübels in die Erde gespießt.

Und das war es auch schon an Baumaßnahmen. Danach haben wir nur noch Erde in die Kübel geschüttet und die Tomaten konnten einziehen.

Zu zweit haben wir die ganze Aktion – inklusive Materialeinkauf – an einem Samstag geschafft. Und dafür, dass alles relativ spontan – also ohne große Vorplanung und Zeichnung – entstanden ist, bin ich mit dem Ergebnis super zufrieden. Ich mag das neue Tomatenhaus und hoffe sehr, die Tomaten mögen es auch. Eine Blüte habe ich sogar schon entdeckt. Allerdings an einer gekauften Jungpflanze – nicht an einer selbst gezogenen.

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Einen kleinen Zusatz-Tipp habe ich noch: In der aktuellen Ausgabe der “Mein schöner Garten” habe ich gelesen, dass eine Reihe Tagetes Tomatenpflanzen vor dem Befall von Wurzel Älchen schützen kann. Darum sind die Tagetes von unserer Fensterbank direkt mit in die Tomatenbeete gewandert.

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Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Pflanzen draußen entwickeln. Als nächstes steht der Umzug der Zucchinis an. Ich werde berichten.

Alles Liebe – Wiebke

 

Seed Starter # 7 – Blüten auf der Fensterbank

Vor einer Woche und ein paar Tagen habe ich die ersten Knospen an den vier Zucchini-Jungpflanzen entdeckt und war total erstaunt, dass es direkt so viele sind.

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Aber natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass es den Pflanzen so gut geht. Seit dieser Woche ist das Spektakel in vollem Gange – eine Knospe nach der anderen öffnet sich und zeigt eine wunderschöne, gelbe Blüte. Schaut euch mal diese Pracht an:

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Hübsch, oder? Ich bin ganz aus dem Häuschen… Allerdings wird es jetzt höchste Zeit, dass die Pflanzen nach draußen kommen. Unsere Fensterbank quillt über.

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Der Eisheiligen-Kalender sagt, dass die kalte Sophie erst am kommenden Montag ansteht. Aber von einigen Garten-Experten habe ich auf Instagram gelesen, dass die Kältewelle der letzten Tage wohl schon die Eisheiligen waren – also ein paar Tage früher. Na ja… ich habe jedenfalls beschlossen, dass die Pflanzen am Samstag in den Garten ziehen, denn ab morgen sind für die nächsten 7 Tage konstant Temperaturen über 19°C angesagt. Also glaube ich den Experten und dem Wetterbericht jetzt einfach mal.

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Der Besuch im Baumarkt ist schon geplant. Spießkübel, Rankstäbe und viel viel Erde stehen auf der Einkaufsliste. Ich freue mich auf ein perfektes Gartenarbeits-Wochenende mit Buddeln, Bauen, Pflanzen – und das bei Sonnenschein! Möglicherweise schmeißen wir Abends auch den Grill an. Klingt nach Frühling, oder?

Habt ihr auch schon Gartenpläne für’s Wochenende geschmiedet?

Alles Liebe – Wiebke

 

Seed Starter #6 – Der Blumen-Status

Heute lasse ich die Bilder mal größtenteils für sich sprechen und zeige euch einfach einen Vor-Dem-Urlaub / Nach-Dem-Urlaub Vergleich.

Zinnien

 

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Zinnen – Vor dem Urlaub

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Zinnen – 1 Woche nach dem Urlaub

Tagetes

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Tagetes – Vor dem Urlaub

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Tagetes – 1 Woche nach dem Urlaub

Prunkwinde

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Prunkwinden – Vor dem Urlaub

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Prunkwinden – 1 Woche nach dem Urlaub

Als ich nach dem Urlaub zur Haustüre herein kam und die Prunkwinden bemerkt habe, sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Jetzt wird es wirklich höchste Zeit, dass wir die Eisheiligen hinter uns bringen, damit die Blumen endlich nach draußen umziehen können. So langsam bekomme ich arge Platznot auf der Fensterbank. Und außerdem warten die nächsten Samen schon darauf, endlich ausgesät zu werden. Ich musste tatsächlich einen Aussaat-Stopp machen, weil ich sonst keinen Platz mehr für die Töpfe gefunden hätte. Aber ich denke, in zwei Wochen kann es weitergehen. Dann kommen die nächsten Sommerblumen an die Reihe: Schmuckkörbchen und Sonnenblumen. Außerdem habe ich noch Dahlien-Zwiebeln, die ich drinnen vorziehen möchte, damit sie nicht direkt als Schnecken-Futter enden.

Ihr seht – es gibt noch viel zu tun. 🙂

Alles Liebe – Wiebke

Seed Starter #5 – Der Gemüse-Status

Nachdem ich in meinem ersten Aussaat-Anlauf ja sämtliche brav gekeimten Mini-Tomaten gekillt habe, war mein Selbstvertrauen, was die Anzucht von eigenen Tomatenpflanzen angeht, auf dem Nullpunkt. Irgendwie hatte ich vermutet, ich würde schon alles intuitiv richtig machen, schließlich können die Pflanzen das mit dem Wachsen in der Natur ja auch ohne menschliches Zutun ganz wunderbar. Aber anscheinend fällt es ihnen mit menschlichem Zutun möglicherweise in einigen Fällen sogar schwerer. Naja – ich jedenfalls beäugte die Tomaten-Keimlinge aus Saatversuch Nummer 2 jeden Tag immer skeptischer und wusste nicht so recht, ob ich sie nun gut oder eher tot pflegte. Mal sahen sie vital aus, mal eher schlapp.

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Bis Sascha vor zwei Wochen von der Arbeit kam und das Ruder in die Hand nahm. Er meinte: “Wiebke, ich hab mir das heute noch mal genau durchgelesen und ein paar Bilder angeguckt. Da sah die Erde immer so richtig sickenass (ja – so hat er es gesagt) aus. Die Gewächshäuser waren total beschlagen und es liefen richtig Tropfen an den Scheiben herunter. Du hältst die Pflanzen viel zu trocken.”

Öhm – ja, das tat ich. Schließlich hatte ich einige meiner Keimlinge weggeschmissen, weil die Pflanztöpfe angefangen hatten zu schimmeln. Aber ok, einen Versuch war es wert. Ich schloss also die Belüftungsklappen an den Gewächshäusern und besprühte, bzw. goss die Pflänzchen morgens und abends. Und siehe da – sie wuchsen. Und zwar im Eiltempo, als hätten sie nur darauf gewartet, dass ich es endlich schnalle.

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Ja, die Pflanztöpfe sind alle komplett verschimmelt, aber ich habe es einfach mal ignoriert. Für die nächsten Aussaaten habe ich bei unserem örtlichen Gartencenter 5,95 Euro in einen Mega-Pack Mini-Tontöpfe investiert. Nimm das – Schimmel! Ich gewinne!

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Wirklich alle Gemüsepflanzen wachsen seit diesem Break-Through-Moment ganz wunderbar. Die ersten drei Tomaten habe ich schon in größere Töpfe umgesetzt, aber auch die Nachzügler machen sich gut. Wenn jetzt alles so weiterläuft, rechne ich damit, im Mai 6-8 Tomatenpflanzen in den Garten bringen zu können. Das wäre großartig – hoffentlich sind dann von allen drei Sorten welche dabei.

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Aber nicht nur den Tomaten geht es gut – auch die Zucchinis wachsen und gedeihen. Von den ersten Keimblättern (in diesem Stadium haben sie mich sehr an Audrey – die blutdurstige Pflanze aus dem kleinen Horrorladen – erinnert, findet ihr nicht auch?!) bis zu 15 cm großen Jungpflanzen sind nur zweieinhalb Wochen vergangen.

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Worauf ich am bisher am längsten warten musste, waren die Petersilien-Keimlinge. Auf dem Samentütchen war eine Keimzeit von 3-4 Wochen angegeben. Ich blieb also entspannt, wurde aber trotzdem langsam ungeduldig. Aber siehe da – pünktlich in Woche 4 zeigte sich das erste Grün und jetzt sehen die Keimlinge schon richtig groß aus.

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Unten auf dem Bild seht ihr Mini-Pfefferminze. Ich frage mich nur, wie ich diese zarten Pflanzen in andere Töpfe bekomme – ich glaube, ich werde die Pflanztöpfchen einfach auseinanderschneiden und mit einpflanzen… so wie die schimmeln, verrotten die doch bestimmt total schnell, oder? Hat das jemand schon mal ausprobiert?

Alles liebe – Wiebke

Seed-Starter #4 – Größere Töpfe müssen her!

News von unserer Fensterbank: Die ersten Pflanzen sind in größere Töpfe umgezogen. Die Kopfsalat Jungpflanzen aus der ersten Aussaat-Runde sind schon richtig groß geworden. Sie durften dieses Wochenende das erste Mal frische Luft schnuppern und sich für ein paar Stunden draußen auf der Fensterbank sonnen.

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In den letzten zwei Wochen sind eindeutig die Blumen-Keimlinge am stärksten gewachsen. Die ersten Mini-Zinnien habe ich bereits in einen größeren Topf umgepflanzt.

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Richtig umgehauen haben mich aber die Prunkwinden. Die Samen habe ich von einer lieben Kollegin bekommen – zusammen mit dem Tipp, sie vor der Aussaat 24 Stunden lang in Wasser einzuweichen. Das habe ich genau so gemacht und offensichtlich war es der richtige Tipp. Denn aus den Samen sind innerhalb von 1.5 Wochen 8 cm große Jungpflanzen geworden!

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Bei den Tomaten allerdings geht es nur sehr schleppend voran. Bisher ist nur eine der drei Tomaten-Sorten gekeimt – die Bio-Wildtomaten. Und hier auch nur drei von vier Samen.

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Zuerst dachte ich kurz nachdem sich die ersten Keimblätter durch die Erde gekämpft haben, dass auch diese Jungpflanzen direkt wieder das zeitliche segnen. Die Blätter waren so komisch eingerollt. Aber nach ein paar Tagen sahen sie dann doch sehr vital aus. Ich hoffe, dass es auch so bleibt – drückt mir die Daumen!

 

 

Seed Starter #3 – Die Tomaten Großoffensive

Die Tomaten-Großoffensive ist gestartet. Das letzte Mal habe ich euch ja schon gebeichtet, dass ich leider all meine Tomaten-Zöglinge ins Jenseits befördert habe. Nachdem mir diese Verluste etwas schlechte Laune bereiteten, hatte Sascha Mitleid und brachte mir eines Abends nach der Arbeit drei neue Samentütchen mit. Einfach so – total süß… ist ja quasi auch so etwas wie ein Blumenstrauß 😀

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Und diesen Sonntag war es dann soweit: Tomaten-Großoffensive. Ich habe alle drei Tomaten-Sorten ausgesät. Von jeder Sorte vier Stück – ein Korn pro Töpfchen.

Dazu sind noch weitere Samen in die Erde gekommen:

  1. Die nächste Fuhre Kopfsalat. Ich mache es jetzt so, dass ich alle zwei Wochen vier neue Kopfsalat-Samen säe. Wenn sie gleichmäßig wachsen, dürfte das nachher einen gut handhabbaren Ernte-Abstand ergeben.
  2. Die Samen habe ich breitwürfig in einer größeren Schale ausgebracht.
  3. Tagetes & Zinnien – die ersten Blumen. Ebenfalls breitwürfig in jeweils einer größeren Anzuchtschale.

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Die Kopfsalat-Keimlinge aus der ersten Aussaat sind jetzt zwei Wochen alt und haben gerade ihr drittes Blatt hervorgebracht. Von den vier Pflanzen sind noch drei übrig geblieben. Eine ist an unerklärlicher, allgemeiner Schwäche (oder so) eingegangen.

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Unsere Fensterbank ist übrigens jetzt schon wegen Überfüllung geschlossen… und dabei hab ich noch so viele Samen. Ich glaube, ich muss mir da für die nächste Aussaat-Runde etwas einfallen lassen.

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Alles Liebe – Wiebke